„Ein Segen für das Haus Weiher“

06. Mai 2026

Hersbruck – Mit einem feierlichen Gemeindegottesdienst in der Johanneskirche Hersbruck wurde Martina Renninger als neue Leiterin des Haus Weiher in ihren Dienst eingeführt. Die Veranstaltung unterstrich die enge Verbindung der Einrichtung zur Kirchengemeinde und zur Stadt Hersbruck – ein Zeichen der Verbundenheit, das auch die neue Leitung künftig prägen wird.

Begegnung, Humor und klare Werte 

Regionalleiter Volker Deeg würdigte in seiner Ansprache nicht nur Renningers fachliche Expertise, sondern vor allem ihre menschliche Art: „Du kannst fokussiert und verbindlich Themen setzen – und dabei immer humorvoll und leicht unterwegs sein. Bei aller Klarheit spürt man: Dein Gegenüber ist dir wichtig.“ Er zeigte sich überzeugt, dass sie „ein Segen für das Haus Weiher und darüber hinaus“ sein werde, und ermutigte sie: „Mach Dein Ding – und hole dir Unterstützung von uns allen!“

Die Grußworte im anschließenden Empfang vor der Kirche spiegelten diese Wertschätzung wider. Peter Uschalt, zweiter Bürgermeister der Stadt Hersbruck, betonte die lange Tradition der Zusammenarbeit und freute sich auf die Fortsetzung der jährlichen Fußballspiele zwischen Stadtrat und einer Weiher-Mannschaft – ein Vorschlag, den Martina Renninger begeistert aufgriff: „Ich spiele sehr gerne Fußball!“ 

„Ein Haus mit Fenstern und offener Tür“ 

Dr. Elke Kaufmann, Leiterin der Bezirksstelle der Diakonie Bayern, unterstrich die werteorientierte Ausrichtung des Hauses Weiher: „Wir sehen jeden Menschen in seiner Individualität, fördern Stärken und gestalten das Miteinander in Würde.“ Als symbolisches Geschenk überreichte sie einen Regenschirm – Schutz und Wehrhaftigkeit zugleich.

Ralph Eichenseher, Regionalleiter Nürnberg, beschrieb die neue Aufgabe mit einem Augenzwinkern: „Spannung, Spiel und Süßes“ – denn in der Leitung gebe es immer wieder unerwartete Herausforderungen, aber auch Raum zum Ausprobieren. Als süße Stärkung übergaben er und das Leitungsteam Überraschungseier – „symbolisch für die Überraschungen, die noch kommen“.

„Ich passe jetzt auf dieses Haus auf“ 

In ihrer Dankesrede skizzierte Martina Renninger ihre Vision für das Haus Weiher: „Es ist ein Haus mit Fenstern, durch die wir sehen, was draußen passiert – und mit einer großen Tür, durch die jeder hereinkommen darf.“ 

Sie versprach, die Einrichtung als Ort der Verlässlichkeit und Begegnung zu bewahren, und dankte für den herzlichen Empfang. Besonders stolz sei sie auf ihre Arbeitgeberin: „Hier ist Vielfalt kein Modewort, sondern gelebter Alltag.“

Das Haus Weiher gehört zu den Rummelsberger Diensten für Menschen mit Behinderung (RDB). Die RDB ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH und gehört zur Rummelsberger Diakonie e.V. Unter dem Dach der RDB sind stationäre und ambulante Angebote für Menschen mit Behinderung zusammengefasst. Rund 3.500 Klient*innen nehmen die Dienstleistungen von mehr als 2.500 Mitarbeitenden in Anspruch.

v.l.n.r.: Diakon Volker Deeg, Regionalleiter Nürnberger Land, Diakon Thomas Jacoby, Leiter Wichernhaus Altdorf, Diakon Stefan Schurkus, Leiter Wurzhof, Christian Rydlichowski, Stellevertretende Leitung Haus Weiher und Renningers Lebensgefährtin Daniela Schlegel
v.l.n.r.: Diakon Volker Deeg, Regionalleiter Nürnberger Land, Diakon Thomas Jacoby, Leiter Wichernhaus Altdorf, Diakon Stefan Schurkus, Leiter Wurzhof, Christian Rydlichowski, Stellevertretende Leitung Haus Weiher und Renningers Lebensgefährtin Daniela Schlegel
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Rummelsberger Diakonie